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Zoologie

Je dicker der Wirt, desto wohlgenährter sind auch die Gäste - das gilt jedenfalls, wenn die Gäste parasitische Krebstiere sind.

05.07.2017

Auszug aus der LMU-Pressemeldung vom 05.07.2017:

Die Strategien der Wurzelkrebse

Wurzelkrebse (Rhizocephala) sind parasitische Verwandte der Seepocken, die Zehnfußkrebse befallen. Sie bestehen aus zwei Teilen: Einer äußeren sackähnlichen Struktur, die die Reproduktionsorgane enthält, und einem wurzelähnlichen Netzwerk, mit dem sie das Innere ihres Wirts durchdringen. Diese Art des Parasitismus ist selten und macht die Gesamtgröße der Wurzelkrebse schwer messbar. Christina Nagler und Professor Henrik Glenner (Universität Bergen, Norwegen) konnten nun mithilfe sogenannter Mikro-Computertomographie (mikro-CT) erstmals nicht-invasiv das Volumen von Parasit und Wirt bestimmen und nachweisen, dass beide positiv korrelieren: Je größer der Wirt, desto größer war auch der Parasit. Zudem konnten die Wissenschaftler mit der neuen Methode Hinweise auf die Lebensstrategie der Wurzelkrebse gewinnen und Rückschlüsse auf deren Evolution ziehen. PLOS ONE 2017

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