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Systematische Botanik: Ameisen und Epiphyten

Viele Ameisenarten leben in einer Symbiose mit Pflanzen, von der beide Partner profitieren. Diese Partnerschaft kann jedoch im Lauf der Evolution auch wieder aufgelöst werden.

27.03.2017

Auszug aus der LMU-Pressemeldung vom 27.03.2017:

Partnerschaft gekündigt

In den Wipfeln tropischer Urwaldriesen sind Nährstoffe knapp. Zahlreiche Epiphyten leben deshalb in einer Symbiose mit Ameisen, von der beide Partner profitieren: Die Pflanzen bieten den Insekten einen geschützten Lebensraum und Nektar, im Gegenzug düngen die Ameisen den Epiphyt mit ihren Fäkalien. Die Entstehung und Weiterentwicklung von Symbiosen liefert wichtige Hinweise auf ökologische und evolutionsbiologische Zusammenhänge. LMU-Wissenschaftler um die Biologin Professor Susanne Renner haben nun untersucht, ob eine solche Partnerschaft auch wieder gelöst werden kann. Ihre Ergebnisse, über die sie in der Fachzeitschrift PNAS berichten, zeigen, dass die Symbiose zwischen Ameise und Epiphyt keine evolutionäre Einbahnstraße ist. PNAS 2017

Zur vollständigen LMU-Pressemeldung