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Pflanzenphysiologie

Späterer Austrieb, früherer Laubfall: Die Vegetationsperiode nordamerikanischer Bäume und Sträucher ist rund drei Wochen kürzer als die europäischer oder asiatischer Arten.

18.09.2017

Auszug aus der LMU-Pressemeldung vom 18.09.2017:

Weniger Zeit fürs Wachstum

Die Länge der Vegetationsperiode – also der Zeitraum zwischen Blattaustrieb im Frühling und Laubfall im Herbst – ist für Ökosysteme ein wichtiger Faktor, da sie sich unter anderem auf die Produktivität der Pflanzen und die biogeochemischen Stoffkreisläufe im Ökosystem auswirkt. Welche Mechanismen die Dauer der Vegetationsperiode allerdings beeinflussen, ist bisher nur schlecht verstanden. Um beispielsweise abzuschätzen, inwieweit der globale Klimawandel einen Einfluss darauf hat, sind insbesondere mehr Informationen über Beginn und Ende der Wachstumsperiode bei verschiedenen Arten notwendig. In einer groß angelegten Studie haben die LMU-Botaniker Professor Susanne Renner und Constantin Zohner nun untersucht, wann Gehölze der nördlichen Hemisphäre ihre Blätter abwerfen, und dabei signifikante Unterschiede zwischen nordamerikanischen Arten einerseits sowie europäischen und ostasiatischen Arten andererseits gefunden. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature Ecology and Evolution 2017.

Zur vollständigen LMU-Pressemeldung