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Neurobiologie

Der Bienentanz ist ein Klassiker der Verhaltensforschung. Jetzt haben LMU-Wissenschaftler erstmals neuronale Schaltkreise untersucht, mit denen die Insekten die darin codierten Informationen wahrnehmen.

10.10.2017

Auszug aus der LMU-Pressemeldung vom 10.10.2017:

Der Bienensprache auf der Spur

Kehrt eine Honigbiene von nektarreichen Blüten zum Stock zurück, informiert sie dort wartende Sammlerbienen mithilfe des Schwänzeltanzes, wo die Futterquelle liegt. Dabei spielen die Dauer und die Richtung des Tanzes eine wichtige Rolle. Wie ihre Artgenossen diesen Tanz dechiffrieren können, obwohl es im Stock dunkel ist, zeigt eine Studie der Neurowissenschaftler Thomas Wachtler und Ajayrama Kumaraswamy. In Kooperation mit japanischen Kollegen um Hiroyuki Ai (Universität Fukuoka) haben sie Nervenzellen untersucht, die auf die Vibrationen reagieren, die die Biene beim Schwänzeltanz erzeugt. Ihre Ergebnisse, über die die Wissenschaftler im Fachmagazin Journal of Neuroscience berichten, ermöglichen erstmals einen Einblick in die Art und Weise, wie diese kommunikativen Reize im Bienengehirn verarbeitet werden. Journal of Neuroscience 2017

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