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Neurobiologie

Die Aktivität der Nervenzellen im Hörsystem beeinflusst die Dicke der isolierenden Myelinschicht und damit die Signalübertragung sowohl während der Entwicklung als auch im erwachsenen Gehirn.

02.08.2017

Auszug aus der LMU-Pressemeldung vom 02.08.2017:

Eine Frage der Nutzung

Nervenzellen kommunizieren über elektrische Impulse, die von ihren Fortsätzen, den Axonen, weitergeleitet werden. Wie schnell eine Information weitergegeben wird, hängt unter anderem vom Durchmesser der Axone und der Dicke der isolierenden Myelinschicht ab, die die Axone umgibt. Dabei gilt: Je größer der Durchmesser und je dicker die Myelinschicht, desto besser die Signalübertragung. Bei Säugetieren ist das Hörsystem stark myelinisiert und einer der leistungsfähigsten Bereiche des Zentralnervensystems. Die Neurobiologin PD Dr. Conny Kopp-Scheinpflug hat mit ihrem Team nun am Mausmodell erstmals nachgewiesen, dass die Aktivität der Nervenzellen im Hörsystem die Myelinisierung beeinflusst – je aktiver die Zellen, desto dicker ist die Myelinschicht. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin The Journal of Neuroscience 2017.

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