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Mikrobiologie

Ethambutol gehört seit Langem zur Standardtherapie gegen Tuberkulose. Ein Team um Marc Bramkamp zeigte jetzt im Detail, wie das Antibiotikum auf die Erreger wirkt: Es hemmt spezifisch ihr Längenwachstum.

07.02.2017

Auszug aus der LMU-Pressemeldung vom 07.02.2017:

Angriff der Antibiotika

Weltweit gesehen gehört die Tuberkulose zu den zehn häufigsten Todesursachen, Jahr für Jahr sterben 1,5 Millionen Menschen an der Infektion, die zumeist die Lungen befällt. Die Therapie ist aufwendig und langwierig. TB-Patienten müssen über viele Monate hinweg Antibiotika nehmen, eine Substanz allein reicht nicht, üblich sind Kombinationen von bis zu vier Mitteln. Eines davon ist Ethambutol. Es ist schon lange im Einsatz, doch wie genau es wirkt, war bislang nicht bekannt. Ein Team um Marc Bramkamp, Professor für Mikrobiologie, hat den Wirkmechanismus nun minutiös untersucht und dabei unter anderem mit höchstauflösender Mikroskopie den Einfluss des Antibiotikums auf die Bakterienzellen sichtbar gemacht. mBio 2017

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